Patchworkfamilie sucht Haus

Eine Patchworkfamilie sitz zusammen auf der Wiese.

Das Modell der Patchworkfamilie ist in Deutschland recht häufig vertreten. Hierbei bringt jeder Partner seine Kinder aus vorherigen Beziehungen mit. Es gibt viele Fragen zu klären. Wer zieht wo hin? Ist die bisherige Immobilie groß genug? Muss eine neue Immobilie her? Und was passiert der alten Immobilie?

Beim Immobilienverkauf lauern viele Tücken, die den Erfolg schmälern.

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Juristisch betrachtet, ist eine Patchworkfamilie eine Stieffamilie. Hierbei lebt mindestens ein Minderjähriger mit seiner leiblichen Mutter oder seinem leiblichen Vater im Haushalt. Der biologische Elternteil ist eine neue Beziehung eingegangen. Der neue Partner wohnt mit im Haus oder der Wohnung. Oft bringt der neu eingezogene Partner selbst Kinder mit, die meist ebenfalls noch minderjährig sind. Die Wohnungssituation muss neu überdacht werden.

Veränderte Wohnsituation klären

Eine Immobilie muss immer aufgegeben werden. Schließlich werden zwei Haushalte zusammengeführt. Bei der Frage, was die beste Lösung für die alte Immobilie ist, ist es empfehlenswert, einen Makler zurate zu ziehen. Auch wer wohin umzieht, muss besprochen werden. Und das am besten auch mit den Kindern. Immerhin geht damit oft ein Schul- oder Kitawechsel einher. Wenn ein Kind sich mitten in der Ausbildung befindet, dann auch ein Wechsel des Ausbildungsbetriebs. Eventuell muss auch eine neue Arbeitsstelle gesucht werden.

Wenn die Immobilie zu klein wird

Muss ein komplett neues Zuhause gefunden werden, ist es notwendig, für beide Immobilien eine Lösung zu finden. Kompliziert und zeitintensiv wird es dann, wenn beide Partner Immobilienbesitzer sind. Gerade jetzt sollte ein Experte für die Entscheidung hinzugeholt werden. Bei der Lösungsfindung sollte auch bedacht werden, dass hohe Kosten für den Umzug und die neue Immobilie entstehen können.

Vor der Entscheidung sollten die Immobilien professionell bewertet werden. Das schafft eine Grundlage, um festzulegen, ob eine Vermietung oder ein Verkauf besser ist. Oft lohnt sich der Verkauf, da mit den erzielten Verkaufserlösen der Neustart finanziell gesichert ist. Was die beste Lösung ist, hängt aber von der individuellen (finanziellen) Situation ab.

Hilfe holen und Arbeit abnehmen lassen

Nachdem klar ist, wie viel die Immobilien wert sind und was damit passieren soll, beginnt die zeitintensivste Phase. Die Immobilien müssen ansprechend vermarktet, die Besichtigung gemanagt und der Verkauf oder die Vermietung organisiert werden. Dazu gehören auch vertragliche Angelegenheiten. Das alles passiert, während ein neues Zuhause gesucht und der Arbeits-, Schul- oder Kitawechsel organisiert werden.

Hinzu kommt, dass die Umstellung auf die Patchworkfamilie für Kinder emotional sehr schwierig sein kann. Einige haben mit der Trennung der leiblichen Eltern noch nicht abgeschlossen. Oder die Kinder mögen sich nicht. Dann muss das Paar auch dafür eine Lösung finden.

Gerade wenn so viel auf die Familie zukommt, sollte von einer Vermietung abgesehen werden. Die Gefahr ist groß, sich zeitlich und nervlich zu viel aufzubürden. Auch bei einem Verkauf sollte ein Makler engagiert werden. Das spart Zeit und Stress. Das Paar kann sich besser auf das neue Zusammenleben und die Kinder konzentrieren. Der Makler kann auch bei der Immobiliensuche helfen.

Möchten Sie wissen, welche Möglichkeiten Sie mit Ihrer Immobilie haben? Oder planen Sie den Verkauf. Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto: © TatyanaGl/Depositphotos.com

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