Richtig versichern-Das ist für Hauseigentümer wichtig

Lange hat man auf den Traum vom eigenen Zuhause hingearbeitet und möchte sich dann alles so schön bewahren, wie es ursprünglich gewesen ist. Schäden an der eigenen Immobilie können jedoch unerwartet eintreten. Man fragt sich dann, was tun, wenn man diese aus eigenen finanziellen Mitteln nicht beseitigen kann? Neben Sach- und Vermögensschäden sind sogar auch Personenschäden möglich. Es gibt keine Verpflichtung für Hauseigentümer eine Versicherung abzuschließen. Dennoch sollte an Basisabsicherungen gedacht werden, um sich unnötige Sorgen zu ersparen. Wir verraten Ihnen worauf es bei Versicherungen für Hauseigentümer ankommt.  

Für die Versicherung der eigenen Immobilie müssen regelmäßige Beiträge erbracht werden. Investieren Hauseigentümer aber in eine solide Versicherung, können sie sich andere Kosten ersparen. Denn in der Regel werden die Beträge für die Beseitigung eines Schadensfalls höher als die Versicherungsbeiträge liegen. Kann die Schadensbeseitigung nicht aus eigenen finanziellen Mitteln erbracht werden, ist eine Versicherung immer ratsam. Für Immobilieneigentümer, deren Eigenheim schon erbaut ist, gibt es grundsätzlich drei Versicherungen, die nötig sind.

Ein Schadensfall kann nicht nur an Ihrer Immobilie selbst, sondern auch an Dritten eintreten. Hauseigentümer haben Pflichten, die mit ihrem Eigentum einhergehen. Sie müssen dafür Sorge tragen, dass von ihrem Besitz keine Gefahr für andere Personen und deren Eigentum ausgeht. Fällt der eigene Baum auf das Grundstück des Nachbarn und lässt dort einen Schaden entstehen, müssen Sie dafür haften. Das gilt auch, wenn ein Fußgänger auf Ihrem nicht gestreuten Gehweg langgeht. Rutscht er dabei aus und verletzt sich, müssen Sie auch dafür haften. Hauseigentümer, die bereits eine private Haftpflicht besitzen und ihre Immobilie selbst bewohnen, müssen keine Grundbesitzerhaftpflicht mehr abschließen. Die private Haftpflicht schließt bereits die Kosten für Unfälle an Dritten mit ein.

In jedem Fall sollten Hauseigentümer eine Wohngebäudehaftpflicht besitzen. Sie tritt ein, wenn es zu Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer oder Leitungswasser kommt. Es wird für den Wiederaufbau und für Reparaturen aufgekommen, wenn es z.B. zu Wasserschäden nach einem Rohrbruch kommt oder zu einem Dachschaden nach einem kräftigen Gewitter. Für fahrlässiges Verhalten sieht die Wohngebäudehaftpflicht häufig keine Entschädigung vor oder nur eine Entschädigung mit geringer Summe. Für Hauseigentümer ist es aber wichtig sich klar zu machen, dass Schäden durch fahrlässiges Verhalten schnell eintreten können. Ein Hausbrand mit schlimmen Konsequenzen kann schon durch eine vergessene Herdplatte oder eine Kerze, die nicht ausgepustet wurde, eintreten. Deswegen ist es ratsam einen Tarif, der auch für Fahrlässigkeit aufkommt, zu wählen. Die Wohngebäudeversicherung kann auch um eine Zusatzversicherung gegen Elementarschäden ergänzt werden. Das empfiehlt sich beispielsweise, wenn Sie in Ufernähe leben und es dazu kommen kann, dass Überschwemmungen Schäden an Ihrer Immobilie anrichten.

Schließlich kann die Hausratsversicherung eine gute Lösung für Hauseigentümer darstellen. Maßgeblich ist, welche Gegenstände sich in der Immobilie befinden. Es kommt also darauf an, wie teuer der Hausbesitz ist. Hausbesitzer sollten sich überlegen wie kostspielig die Neuanschaffung ihrer Gegenstände sein würde. Könnten Sie Möbel, Geräte oder andere Gegenstände ohne finanzielle Probleme neu anschaffen, wenn Sie sie durch einen Einbruch oder einen Brand verlieren? Eine Hausratsversicherung ist gerade dann lohnend, wenn sich teure technische Geräte oder exklusive Möbel im Haus befinden. Dann wird sie sich im Schadensfall sicherlich rentieren.  Schäden durch Leitungswasser, Feuer, Sturm und Einbruch gehören zu den Schäden, die durch die Hausratsversicherung abgedeckt werden.

 

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Immobilie mit großen Risiken verbunden ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © stolenpencil/Depositphotos.com

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